berlingerpress
redaktionsbüro
Text-Service, Ghost-Writing, Rhetorik-Design + Präsentations-Coaching

 

                                    Textproben

Grundlagen der Quantentherapie

ISBN 3 – 9521066-0-7

© by Fischer, Gerhard

 

 

Kapitel 19

Physiologie der Quantentherapie

Mit der Sägezahnform der Impulskurve und der Entwicklung der Spulenform hatten wir den entscheidenden Fortschritt gemacht. Nach über 3000 Jahren, in denen die Heilkundigen Magneten auf erfahrungswissenschaftlicher Grundlage eingesetzt hatten, waren wir nun in der Lage, auf der Ebene der Körper‑Ionen, und damit auf der atomaren und molekularen Ebene tatsächlich vorhersehbare Steuerungen vorzunehmen. Ganz allgemein gesehen ist es, wie wir wissen, einem Magnetfeld egal, ob es sich durch den leeren Raum, eine Hausmauer oder einen Menschen ausbreitet.

Wenn wir ein niederfrequent pulsierendes Magnetfeld mittels einer von Strom durchflossenen Spule um diese Spule herum aufbauen, so wird in dem näheren Raum um diese Spule jegliches Stück Materie von diesem Feld erfasst. Es bildet sich dabei eine sogenannte elektromotorische Kraft aus. Die elektromotorische Kraft, wie der Name schon sagt, kann elektrische Ladungsteilchen bewegen. Diese elektromotorische Kraft hat eine genau definierte Richtung, nämlich genau senkrecht zu den magnetischen Feldlinien.

Der menschliche Körper ist nun ein sehr gut geeignetes Objekt, um für die elektromotorische Kraft für die Quantronik-Therapie auszunutzen. Er  besteht  zu gut 70 Prozent aus Wasser, und in diesem Wasser sind sehr viele Moleküle und Elemente mit Überschussladung vorhanden, sogenannte Ionen, die Voraussetzung für eine gute elektrische Leitfähigkeit.

Diese Ionen können von einer magnetisch induzierten elektromotorischen Kraft gezielt bewegt werden, es fließt elektrischer Strom. Im Magnetfeld bewegen sie sich kreisförmig in einer rechtwinklig zu den magnetischen Feldlinien orientierten Ebene. Man nennt dies speziell einen Wirbelstrom.

Grafik Wirbelstrom

Die Abbildungen zeigen v.l.n.r.: Eine magnetische Feldlinie (blau) die im Raum eine (rote) elektromotorische Kraft um sich aufbaut.
Positive Ionen (rotgrün) werden als “Wirbelstrom“ von dieser Kraft bewegt.
Treffen  sie z.B. auf eine Zellmembran (grün) , werden sie dort aufgehalten und stauen sich auf.

Wirkt nun der Wirbelstrom nur relativ kurz auf die Ionen ein, wie zum Beispiel während der Flankenzeit beim Rechtecksimpuls, kommen die Ionen gar nicht richtig in Bewegung. Sie oszillieren nur, schwingen nur hin und her, können aber den Widerstand der sie umgebenden zähen Flüssigkeit nicht überwinden. Es gibt sozusagen nur ein Ionenzittern, keine Ionenbewegung.

Keine andere Impulsform als der Quantronik-Sägezahn, den Dr. Ulrich Warnke nach 17 Jahren Experimentieren am lebendigen Organismus als biophysikalisches Optimum herausgefunden hat, bringt bei verträglichen Amplituden die Ionen wirklich in die gewünschte Bewegung.

Er bringt nämlich volle 2 Millisekunden lang eben genau die elektromotorische Kraft in den Körper, welche nötig ist, um die Ionen aus ihrer Trägheit in Bewegung zu bringen.

Überwindung der Trägheit

Ich will die Wirkung dieses Vorgangs einmal ganz überspitzt formulieren: Wenn wir die Trägheit bestimmter Ionen überwinden, überlisten wir unsere eigene Trägheit. Die Ionenbewegung auf der molekularen Ebene simuliert nämlich unsere eigene Bewegung. Auf gut Deutsch: Die gepulsten Magnetfelder wirken wie ein Fitnesstraining auf den Körper. Quantronik statt Waldlauf. Fit hoch 4!

it Das mag zunächst überzogen klingen. Lassen Sie diese Aussage, die wie eine sehr kühne These wirkt, ruhig ein paar Minuten auf sich einwirken, um sich die ungeheuren Konsequenzen, die sie hat, wirklich umfassend vor Augen zu halten.

Natürlich bedarf das noch der näheren Erläuterung. Sie sollten aber eines gleich voraus wissen: Wenn sich die Ionen bewegen, ist es so, als würden wir uns selbst bewegen. Bei körperlicher Bewegung passiert nämlich dasselbe.

Inzwischen darf ich Sie noch mit ein paar Basisinformationen darüber versehen, was diese Ionen bewirken, wenn sie in Bewegung geraten: Die Ionen sorgen für den Stoffwechsel, und damit für unser Leben.

Betrachten wir zunächst den Quantronik-Impuls etwas genauer:

Wie Sie inzwischen wissen, ruft das Magnetfeld eine elektromotorische Kraft hervor. Ein besonderer Trick beim Quantronik-Impuls ist dabei, dass das Magnetfeld mit dem elektromotorischen Signal “in Phase” ist, das heißt, während die Magnetfeldkurve ansteigt, steigt auch die elektromotorische Kraft an.

Die elektromotorische Kraft ist in Phase mit dem sie erzeugenden Magnetfeld, ein weiterer Vorzug der Quantronik-Impulsform gegenüber anderen auf dem Markt befindlichen Profi-Therapiegeräten. Was im Körper wirkt, ist die obere Kurve, die von der unteren Kurve hervorgerufen (induziert) wird. Die beiden, jeweils 2 Millisekunden wirkenden positiven Impulse dienen dabei als Ionen-Sammler. Der plötzlich startende starke Gegenimpuls zieht H-Ionen heraus (s. unten), veranlasst sie zum H-Hopping und treibt sie an die Gefäßmembran, wo sie die unten geschilderten therapeutischen Wirkungen ausüben.

Wir sollten uns dabei daran erinnern, dass beide Kräfte aufeinander senkrecht stehen. Dr. Ulrich Warnke erklärte diesen Aspekt der Erfindung  bei einem Vortrag am  27.11.94 in Potsdam/Glindow  folgendermaßen:

„Das den Körper gleichmäßig durchdringende Magnetfeld induziert einen Strom elektrisch geladener Teilchen in eine definierte Richtung, der genügend lange andauert, um auch trägere Teilchen in Bewegung zu versetzen. Diese fließen nun geordnet nebeneinander her.  Plötzlich endet dieser Strom und die Teilchen bleiben, wo sie sind. Der Gegenimpuls ist nun vergleichsweise kurz, aber viel stärker als der erste Impuls. Die trägeren Teilchen bleiben stehen, wo sie sind. Bewegt werden die schnelleren Teilchen, vor allem die Hydrogen-Ionen (H+) Sie hüpfen förmlich durch die Zelle und werden erst an der Zellmembran gebremst.“

Nun passiert etwas, was wir uns vielleicht am besten vorstellen können, wenn wir an das Entkalken der Kaffeemaschine mit Ameisen‑ oder Zitronensäure denken. In den Fett- und Eiweißschichten der Zellmembran eingelagert sind Calcium-Ionen (Ca++). Sie hängen dort an zwei elektrischen Bindungsstellen fest. Wenn die Umgebung aber saurer wird, und dies geschieht durch die Ansammlung der H-Ionen, können sich diese Calcium-Ionen, genau wie der Kalk in unserer Kaffeemaschine nicht mehr halten.

Nach den Gesetzen der Physik haben zwei H+ Ionen zusammen einen stärkeren Drang zu diesen Bindungsstellen als ein Ca ++ Ion und drängen es zunächst in die interzelluläre Flüssigkeit, und dann in die Zellen selbst.

Beispiel für Quantronik-Ionenverschiebung. Positive H-Ionen aus dem Blut (rot) werden an die Gefäßwand (grau) gedrückt
und sorgen dort für ein saueres Milieu, das die Calciumionen aus der  Gefäßwand in interzelluläre Flüssigkeit (blau)  treibt.
Von dort wandert dieses in die Zellen (orange) ein

Die Calcium-Kaskade

Die ins Zellinnere eingewanderten Ca++ Ionen lösen dort Effekte aus, die dem „Besuch der Erbtante“ ähneln. Die Zelle bringt sich auf Vordermann. Je nach vorherigem Zustand werden unter anderem die folgenden Prozesse gestartet, die wir in der Quantronik als die „Calcium-Kaskade“ bezeichnen, weil sie alle mit dem Freisetzen des Calciums zu tun haben.

1.     Makrophagen werden aktiviert. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems , entsorgen Zellmüll und fressen zum Beispiel  Bakterien.(Griechisch: Makro = Großes, Phagen = Fresser)

2.     Enzyme werden aktiviert, stimuliert oder abgebremst. Dadurch werden vor allem Stoffwechselprozesse beschleunigt.

3.     NO-Gas (Stickstoffmonoxid) wird produziert. Es gast aus in das Blut und umliegendes Gewebe. Dieses neu in der Biologie einzuordnende Gas war früher in der Medizin als “endothelium derived relaxing factor” bekannt. Es weitet die Blutgefäße und stellt damit ein wichtiges therapeutisches Moment dar. NO ist übrigens ein wirksamer Bestandteil des Nitroglycerins, das man als erste Hilfe bei Herzinfarkten benutzt.

4.            Die Zellvermehrung wird angeregt. Schon lange gab es Hinweise darauf, dass der Magnetfeldeinfluss sich bevorzugt auf Zellen richtet, die sich gerade vermehren. Das dürfte einer der Gründe dafür sein, dass die klassische Magnetfeldtherapie vor der Quantronik ihre Erfolge vor allem im Bereich der Regeneration hatte, also zu  Beispiel in der Orthopädie. Da sich aber auch Krebszellen ständig vermehren, vermuten viele, die sich unter anderem auch mit Magneto-/Elektrosmog auseinander gesetzt haben, hier eine  gewisse Gefahr der Anwendung von Magnetfeldern in der Therapie. Es kommt aber darauf an,  mit welchen Magnetfeldern man hier arbeitet. Wir werden auf diesen Punkt noch öfter einzugehen haben. Zunächst aber  sollten wir uns einen wichtigen Unterschied zwischen der Vermehrung von normalen Zellen und Krebszellen klar machen.

5.             

(...6 Seiten)

Der Sauerstoff-Partialdruck

(...) Normalerweise werden 97 % des Blutfarbstoffes  Hämoglobin in der Lunge mit Sauerstoff beladen. Dieser Sauerstoff wird in den Kapillaren, also den kleinsten Blutgefäßen, an das Gewebe abgegeben, im Ruhezustand bis zu einer Sättigung von 73 Prozent

Ändert sich nun der Säurestatus nach oben oder nach unten, verändert sich auch die Sauerstoffabgabe. Stemme schreibt dazu auf S. 108 in seinem schon erwähnten Buch Physiologie der Magnetfeldbehandlung: “Offenbar ‚versteht’ das Hämoglobin (d.h. der für den Sauerstofftransport zuständige Blutfarbstoff, d. Verf.) die zunehmende H+ -Konzentration (Azidität) richtig als Indiz für gesteigerten O 2- Bedarf und verschiebt seine Bindungskurve nach rechts... Die Abhängigkeit der O 2-Bindungskurve vom pH-Wert wird Bohr-Effekt genannt.”

                           

Bindungskurven des Sauerstoffs bei unterschiedlichen Blutsäurewerten nach Dr. O. Stemme.

Nun konnte Stemme aufgrund physikalisch-theoretischer Berechnungen zeigen, dass die Sauerstoff-Abschöpfungsrate des Blutes unter Magnetfeld-Einfluss auf bis zu 56 % gesteigert werden kann.

                                                                 

Nach Stemmes Berechnungen lässt sich die Sauerstoff‑Abschöpfungsrate des Blutes durch ein Magnetfeld gewaltig steigern

(... 2 Seiten Diskussion von Messergebnissen des Sauerstoff-Partialdrucks durch Warnke)

Was heißt das konkret?

Wenn Sie täglich durch einen CO-verseuchten Raum gehen, zum Beispiel durch eine Autounterführung, in der sich Abgase stauen, atmen Sie dort CO ein, das sich jedes Mal an einen Teil Ihres verfügbaren Hämoglobinvolumens ankoppelt. Folge: Ihr für den Sauerstofftransport verfügbares Hämoglobinvolumen reduziert sich um die als “Funktionsleichen im Blutkreislauf” mitgeschleppten, vom Kohlenstoffmonoxid drakularisierten Blutzellen! Diese tragen nichts mehr zur Zellversorgung bei, sondern dümpeln bis zu ihrem endgültigen Exitus im Zelltod im Blutkreislauf herum. Im Unterschied zu literarischen Vampiren bedrohen sie uns nicht nur in der Nacht, sondern auch am Tag. Sie machen uns Zeit ihres Lebens lang müde!

Vampirisierte Blutzellen

Die CO-besetzten Hämoglobin-Moleküle verändern natürlich die Basiswerte für die theoretischen Berechnungen. Es ist dann eben nicht mehr von einer Hämoglobin-Gesamtmasse von etwa 800 Gramm im durchschnittlichen menschlichen Körper auszugehen, sondern von wesentlich weniger. Nach Stemme (a.a.O. S. 93) kann die normale Hämoglobinmenge etwa 1,12 Liter Sauerstoff im Körper transportieren, von denen normalerweise 24 %, also ein guter Viertelliter verwertet werden. Je nach Umweltbelastung kann natürlich ein großer Teil des Hämoglobins zum Beispiel vom CO-Gas vampirisiert werden, so dass der transportierte Sauerstoff sich entsprechend verringert.

Folge: CFS (Chronique-Fatigue-Syndrom = immer wieder auftretende Müdigkeitskrankheit) ist keineswegs eine Modekrankheit der Faulen. Sie ist, wie Dr. Warnke in seinem Buch: “Risiko Wohlstandleiden” (siehe Literaturverzeichnis) ausführt, eine Krankheit, die auf ein pathologisches Energiedefizit der Zellen zurückzuführen ist. Dies hat mehrere Ursachen, unter anderem den Sauerstoffmangel, der auf die Vampirisierung des Hämoglobins durch Stickoxide zurückzuführen ist.

Studenten mit greisenhaften Sauerstoffwerten

Betrachten wir unter diesem Gesichtspunkt noch einmal den Unterschied zwischen Stemmes theoretischen Berechnungen und Warnkes praktischen Messungen: Die jugendlichen Probanden Dr. Warnkes wiesen einen Basis-Sauerstoff-Partialdruck von 60 mm Quecksilbersäule auf, gegenüber einem kritischen Wert von 70 mm, den die Medizin normalerweise als untersten Wert für einen gesunden 70-jährigen ausweist (Interventionspunkt). Die zivilisationsgeschädigten Studenten waren also bereits 14 % unter dem für Senioren gefährlichen Wert, der die Zellversorgung mit Sauerstoff kritisch werden lässt. Das könnte in der Praxis beispielsweise bedeuten, dass statt der üblicherweise angenommenen ca. 800 Gramm Hämoglobin nur mehr knapp 700 Gramm für den Sauerstofftransport zur Verfügung stehen. Der Rest des Blutfarbstoffs wäre dann anderweitig beladen und würde ohne Nutzen für den Organismus im Kreislauf herumgepumpt.

Damit wäre ein Energiedefizit für die Zellen de facto vorprogrammiert. Die allgemein gestörte Atmungsfunktion des Blutes durch Anwendung eines geeigneten magnetischen Impulses  zu verbessern und dadurch vielen Krankheiten vorzubeugen, wurde damit eine der wichtigsten Aufgaben des Quantronik-Systems. Junge Leute mit greisenhaften Zellversorgungswerten sind biologische Zeitbomben, ein Alarmzeichen, das nicht übersehen werden darf, und die Entwicklung des Quantronik-Therapiegerätes geradezu provokativ forderte. Sauerstoff ist nicht alles in der Zellversorgung, aber ohne Sauerstoff ist alles nichts.

(...7 Seiten bis Kapitel-Ende)

Zurück zur berlingerpress-Homepage

 

 

 

Kontakt:

Asenbaum-Medien-Gruppe

z.Hdn. Benno Berlinger

Georgenstr. 110

D-80798 München

Fon: +49 (089) 278 17 52-0

Fax: +49 (089) 2 44 33 421-0